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Mit steigenden Temperaturen verändert sich nicht nur unsere Haut, sondern auch der Umgang mit ästhetischen Behandlungen. Viele Patientinnen und Patienten fragen sich:

Welche Behandlungen sind im Sommer möglich – und worauf sollte man achten?

Nicht jede Methode ist bei intensiver Sonneneinstrahlung empfehlenswert.

Gleichzeitig gibt es Verfahren, die sich problemlos in die warme Jahreszeit integrieren lassen.

Schön & gepflegt in der heißen Jahreszeit – Behandlungen für den Sommer
Body Contouring

1. Körperformung (Body Contouring)

Nicht-invasive Verfahren zur Körperformung zielen darauf ab, lokale Fettdepots zu reduzieren oder die Haut zu straffen.

Nicht-chirurgische Verfahren

Moderne Technologien arbeiten z. B. mit:

  • Kälte (Kryolipolyse)

  • Radiofrequenz

  • Ultraschall

Diese Methoden:

  • benötigen meist mehrere Sitzungen

  • haben geringe Ausfallzeiten

  • führen schrittweise zu sichtbaren Ergebnissen

Wichtig:
Ergebnisse zeigen sich häufig erst nach 8–16 Wochen. Eine frühzeitige Planung ist daher sinnvoll.

Chirurgische Verfahren wie die Fettabsaugung sind deutlich effektiver, erfordern jedoch längere Heilungszeiten und sollten gut terminiert werden.

2. Hautfüller im Sommer

Injizierbare Hautfüller zählen zu den Behandlungen, die grundsätzlich auch im Sommer durchgeführt werden können.

Warum sind Filler sommergeeignet?

  • Keine erhöhte Lichtempfindlichkeit

  • Kurze Regenerationszeit

  • Sofort sichtbare Ergebnisse

Hautfüller:

  • gleichen Volumenverluste aus

  • reduzieren Falten

  • harmonisieren Gesichtskonturen

Die Wirkung hält – je nach Produkt und Region – etwa 6 bis 18 Monate an.

Nach der Behandlung sollte direkte Hitze (Sauna, starke Sonne am selben Tag) vermieden werden, normale Sonneneinstrahlung ist jedoch kein Problem.

Hautfüller im Sommer
Botulinumtoxin (z. B. gegen mimische Falten)

3. Botulinumtoxin (z. B. gegen mimische Falten)

Botulinumtoxin entspannt gezielt bestimmte Gesichtsmuskeln und wird eingesetzt bei:

  • Stirnfalten

  • Zornesfalten

  • Krähenfüßen

  • Masseter-Behandlungen (Gesichtsverschmälerung)

Sommerrelevant:

  • Keine erhöhte UV-Empfindlichkeit

  • Keine Ausfallzeit

  • Wirkungseintritt nach ca. 7–14 Tagen

  • Haltbarkeit etwa 3–4 Monate

Auch hier gilt: Am Behandlungstag auf starke Hitze und intensive körperliche Belastung verzichten.

4. Ultraschallbasierte Hautstraffung

Nicht-invasive Ultraschallverfahren stimulieren die körpereigene Kollagenproduktion.

Sie eignen sich zur:

  • Straffung von Hals und Kinn

  • Verbesserung der Hautfestigkeit

  • leichten Konturhebung

Da keine offene Hautverletzung entsteht, ist die Behandlung grundsätzlich sommergeeignet.

Die Ergebnisse entwickeln sich schrittweise über mehrere Monate.

Ultraschallbasierte Hautstraffung
Welche Behandlungen sollte man im Sommer eher meiden

Welche Behandlungen sollte man im Sommer eher meiden?

Ästhetische Behandlungen sind auch im Sommer grundsätzlich möglich.
Entscheidend sind:

  • das gewählte Verfahren

  • der individuelle Hauttyp

  • der richtige Zeitpunkt

  • eine konsequente Nachsorge

Vorsicht ist geboten bei Verfahren, die:

  • die Haut stark schälen (tiefe chemische Peelings)

  • intensive Laserbehandlungen darstellen

  • zu erhöhter UV-Empfindlichkeit führen

Hier ist das Risiko für Pigmentstörungen bei starker Sonneneinstrahlung erhöht.

Fazit: Planung statt Spontanentscheidung

Sommer und ästhetische Behandlungen schließen sich nicht aus. Entscheidend sind:

  • individuelle Hautanalyse

  • realistische Erwartungen

  • fachkundige Durchführung

  • angepasste Nachsorge

Nicht jede Methode ist für jede Person geeignet. Eine fundierte Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal ist die Grundlage für sichere und natürliche Ergebnisse.

FAQ – Ästhetische Behandlungen im Sommer

Sind ästhetische Behandlungen im Sommer grundsätzlich möglich?

Ja, viele minimal-invasive Behandlungen wie Hautfüller oder Botulinumtoxin können auch in den Sommermonaten durchgeführt werden. Entscheidend ist die richtige Nachsorge und der kurzfristige Verzicht auf starke Hitze oder intensive Sonneneinstrahlung direkt nach der Behandlung.

Welche Behandlungen sollte man im Sommer eher vermeiden?

Tiefe chemische Peelings, ablative Laserbehandlungen oder stark hauterneuernde Verfahren können die UV-Empfindlichkeit erhöhen. Bei intensiver Sonneneinstrahlung besteht ein erhöhtes Risiko für Pigmentstörungen. Diese Behandlungen werden häufig eher in den Herbst- und Wintermonaten geplant.

Wie lange sollte man nach einer Behandlung die Sonne meiden?

In den ersten 24–48 Stunden sollte direkte Hitze (Sonne, Sauna, Solarium) vermieden werden. Danach ist normale Sonneneinstrahlung mit konsequentem Lichtschutz (SPF 50+) in der Regel möglich.

Beeinflusst Sonnenexposition die Haltbarkeit von Hautfüllern oder Botulinumtoxin?

Normale Sonnenexposition hat keinen direkten Einfluss auf die Haltbarkeit. Extreme Hitze unmittelbar nach der Behandlung sollte jedoch vermieden werden, da sie Schwellungen verstärken kann.

Sind mehrere Sitzungen im Sommer problematisch?

Mehrere Sitzungen sind grundsätzlich möglich. Wichtig ist eine individuelle Terminplanung – insbesondere bei Verfahren, deren Wirkung sich schrittweise über mehrere Wochen entwickelt (z. B. Kollagenstimulation oder Körperformung).

Worauf sollte man vor dem Sommerurlaub achten?

Behandlungen sollten idealerweise mindestens 1–2 Wochen vor einer geplanten Reise erfolgen. So bleibt ausreichend Zeit für mögliche leichte Schwellungen oder Blutergüsse, bevor intensive Sonnenexposition erfolgt.

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